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num: 29768
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GRUPPE: de.sci.mathematik
FROM  : Moebius 
DATE  : Wed, 18 Mar 2026 22:38:59 +0100
TEMA  : Re: Behaupten und Beweisen // TH3 ex falso quodlibet
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Am 18.03.2026 um 22:35 schrieb Moebius:
> Am 17.03.2026 um 19:22 schrieb Moebius:
>> Am 17.03.2026 um 17:22 schrieb Ulrich D i e z:
>>
>>> [...] dann gilt sowohl, dass das Element "Papst" vom Element
>>> "Rosenthal" verschieden ist als auch, dass das Element "Papst" mit dem
>>> Element "Rosenthal" identisch ist. Wie drückt man jetzt am besten aus,
>>> dass dann sowohl Einerleiheit als auch Verschiedenheit vorliegt?
>>
>> In der Mathematik (generell) am besten so (ich ignoriere hier mal das 
>> Wort "Element"):
>>
>>          Papst = Rosenthal & ~(Papst = Rosenthal)
>>
>>> Wenn man wissen möchte, ob der Papst Rosenthal heißt (und/oder nicht
>>> Rosenthal heißt), und wie er ggfs. sonst (noch) heißt, muss man es
>>> anders angehen. ;-)
>>
>> Wart, ich frag ihn -den Papst- eben mal.
>>
>>>> Der Reiz der obigen Beweisführung ist aber die /inhaltliche Verwendung/
>>>> der Prämisse "1 = 2".
>>
>> Ja, das hat was.
> 
> Mal sehen wie weit wir DAMIT kommen:
> 
> (1) #M = 1 <-> E!x(x e M)
> 
> (2) #M = 2 <-> ExEy(~(x = y) & Az(z e M <-> z = x v z = y)
> 
> Mit M := {Papst, Rosenthal} folgt dann aus #M = 1: Papst = Rosenthal, 
> und aus #M = 2: ~(Papst = Rosenthal).

Daher folgt dann aus 1 = 2: Papst = Rosenthal & ~(Papst = Rosenthal).

Also alles bestens in der besten aller Welten. :-P

(Und auch im „besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“.)

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