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num: 29329
------------------------- GRUPPE: de.sci.mathematik FROM : wmDATE : Sat, 17 Jan 2026 17:11:28 +0100 TEMA : =?UTF-8?Q?Re=3A_Summationsmethoden_f=C3=BCr_divergente_Reihen?= --------------------------------------------- Am 17.01.2026 um 15:49 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn: > Blacky Cat wrote: > ^^^^^^^^^^ > Weshalb? > >> Am 17.01.2026 um 00:17 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn: >>> ℚ ℕ >>> _______________________________ ______________________ >>> 1 1/2-- 1/3 1/4-- 1/5 ... 1 3-- 4 9-- 10 ... >>> : ,' .' .' .' : .' .' .' .' >>> 2/1 (2/2) 2/3 (2/4) 2 .' 8 .' >>> .' .' .' .' .' .' >>> 3/1 3/2 (3/3) 5 7 .' >>> : .' .' : .' .' >>> 4/1 6 >>> . . >>> . . __ >>> . . |PE >> >> Für IN hatte ich das abers im Gedächtnis: > ^^ > Ich hatte Dir bereits erklärt, weshalb es unnötig und missverständlich ist, > für das Symbol der Menge der natürlichen Zahlen die Zeichenfolge "IN" ("I" > gefolgt von "N") zu verwenden. Weshalb tust Du es trotzdem? Es ist im europäischen Raum üblich, die Zahlenmengen durch entsprechende Buchstaben mit verdoppeltem Anstrich zu kennzeichnen. Dafür wird oft |N oder auch IN verwendet. > >> \ 1 2 3 4 5 6 7 >> +------------------------> >> 1 | 1 2 4 7 11 16 22 >> 2 | 3 5 8 12 17 23 >> 3 | 6 9 13 18 24 >> 4 | 10 14 19 25 >> 5 | 15 20 26 >> 6 | 21 27 >> 7 | 28 >> 8 | ... >> V > > Diese Darstellung folgt keiner offensichtlichen inneren Logik (es ist nicht > einmal eine Additions- oder Multiplikationstabelle); aus der Literatur ist > sie mir nicht bekannt -- Du hast sie wohl gerade erfunden. Es ist eine Darstellung, welche die Abzählbarkeit der Brüche beweisen soll, obwohl schon minder begabte Leser auf den ersten Blick erkennen können sollten, dass die Indizes die Matrix der positiven Brüche nicht vollständig überdecken können. Für diejenigen, die dazu nicht ohne Hilfe in der Lage sind, gibt es mehrer ausführlichere Erklärungen, zum Beispiel die folgende: Wenn alle positiven Brüche m/n existieren, dann befinden sich alle in der Matrix 1/1, 1/2, 1/3, 1/4, ... 2/1, 2/2, 2/3, 2/4, ... 3/1, 3/2, 3/3, 3/4, ... 4/1, 4/2, 4/3, 4/4, ... 5/1, 5/2, 5/3, 5/4, ... ... . Wenn alle natürlichen Zahlen k existieren, dann können wir sie verwenden, um damit die Ganzzahlbrüche m/1 in der ersten Spalte zu indizieren. Bezeichnen wir indizierte Brüche mit X und nicht indizierte mit O, so ergibt sich die Matrix XOOO... XOOO... XOOO... XOOO... XOOO... ... . Cantor behauptet, dass alle natürlichen Zahlen k existieren und verwendet werden können, um alle positiven Brüche m/n zu indizieren. Das erfolgt nach der Formel k = (m + n - 1)(m + n - 2)/2 + m und ergibt eine Folge von Brüchen 1/1, 1/2, 2/1, 1/3, 2/2, 3/1, 1/4, ... . Diese Folge wird hier als eine Folge von Matrizen modelliert. Wir verteilen die Indizes aus der ersten Spalte nach Cantors Vorschrift in der Matrix, so dass die Brüche in der gegebenen Reihenfolge indiziert werden. Der Index 1 bleibt bei 1/1, dem ersten Term der Folge. Der nächste Term, 1/2, erhält den Index 2, der seiner Ausgangsposition 2/1 entnommen wird XXOO... OOOO... XOOO... XOOO... XOOO... ... . Dann wird der Index 3 von 3/1 für die Indizierung von 2/1 verwendet XXOO... XOOO... OOOO... XOOO... XOOO... ... . Dann wird der Index 4 von 4/1 für die Indizierung von 1/3 verwendet XXXO... XOOO... OOOO... OOOO... XOOO... ... . Dann wird der Index 5 von 5/1 für die Indizierung von 2/2 verwendet XXXO... XXOO... OOOO... OOOO... OOOO... ... . Und so weiter. Nach Abschluss der Indizierung, d.h. bei vollständiger Abbildung von ℕ in die Brüche, wobei jeder Index seinen endgültigen Platz bezogen hat XXXX... XXXX... XXXX... XXXX... XXXX... ... , stellt sich heraus, dass in der Matrix nur noch indizierte Brüche X erkennbar sind, aber kein Bruch ohne Index. Doch ist klar, dass durch den Prozess des verlustlosen Austauschens von X und O kein O die Matrix verlassen kann, solange nur natürliche Zahlen als Indizes verwendet werden. Also sind nicht weniger Brüche ohne Index in der Matrix als am Anfang. Wir wissen, dass alle O und ebensoviele Brüche ohne Index in der Matrix noch vorhanden sind, können aber keinen einzigen finden. Die einzig mögliche Erklärung dafür ist, dass sie sich an dunklen Positionen befinden. Gruß, WM head: